Energieoptimierung im Hotel – unsere Fortschritte im 2015

Energieoptimierung im Hotel – unsere Fortschritte im 2015

Erfahren Sie, was das Panorama Resort & Spa im letzten Jahr für die Energieoptimierung getan hat.

In einem grösseren Hotel wie dem Panorama Resort & Spa gibt es fast nichts, das nicht energieintensiv ist: Saunen und Dampfbäder, Schwimmbad, Küche, Bäckerei, Wäscherei und Beleuchtung. Wo allerdings viel Energie gebraucht wird, kann auch viel optimiert werden.

 

Von den grossen an die kleinen Schrauben

Das Panorama Resort & Spa nimmt bereits seit mehreren Jahren am CO2 – Abgabebefreiungsprogramm des Bundesamts für Umwelt teil. Damit hat sich unser Betrieb zur Reduktion der CO2 Emissionen verpflichtet. Um satte 18% konnten wir den CO2 Ausstoss seither bereits verringern. Ein Grossteil des Optimierungspotenzials ist damit ausgeschöpft. Im Jahr 2015 ging es darum, an den kleinen Schrauben zu drehen.

Um das vorhandene Energiesparpotential zu evaluieren, haben wir in Zusammenarbeit mit der Firma “Denkgebäude” aus Winterthur eine Betriebsoptimierungsanalyse durchgeführt. Dazu wurden im Hotel (und ganz speziell im Wellnessbereich) diverse Messungen von Kennwerten und Analysen mit der Wärmebildkamera vorgenommen. Das Resultat lässt sich sehen – ist allerdings auch ein Stück weit ernüchternd. Das grösste Energiesparpotential liegt in der Gebäudehülle. Nicht alle Fenster und Abdichtungen isolieren perfekt ab. In der Folge wissen wir, bei welchen Gebäudeteilen es Sinn macht, die Wärmedämmung und Fenster künftig bei Sanierungsarbeiten zu verbessern. Die Erkenntnisse fliessen in die mittel- und langfristige Gebäudeplanung ein.

 

Was ist die “energie-optimale” Lufttemperatur im Hallenbad?

Die Energieanalyse ergab auch einige gute Anhaltspunkte, was laufend – abseits von grösseren Sanierungsrunden – durch unsere eigenen Betriebstechniker optimiert werden kann. Dazu gehören zum Beispiel die besseren Isolationen von Wärmeleitungen im Wellnessbereich, was wir nun gleich Anfang 2016 in Angriff nehmen. Ebenfalls werden wir die Einstellung der Lüftung und der Temperaturen im Hallenbadbereich besser kontrollieren. Optimalerweise liegt nämlich die Lufttemperatur im Hallenbadbereich genau 2 Grad über der Wassertemperatur. Bei dieser Temperatur verdunstet das Wasser des Bades am wenigsten und der Heizbedarf sinkt. Zudem, und das ist ein nicht zu unterschätzender Faktor, muss die Luft weniger entfeuchtet werden, und somit müssen die Lüftungen weniger stark arbeiten.

 

Es gibt auch etliche weitere Massnahmen, welche wir erfolgreich umgesetzt haben und stetig umsetzen:

  • Wir ersetzen sämtliche Leuchtmittel im Betrieb laufend mit LED-Lampen.
  • Es werden weitere Analysen gemacht, wo zusätzliche Wärmerückgewinnung nebst den bestehenden Anlagen installiert werden kann.
  • Die Waschmaschinen werden optimal eingestellt, so dass nicht zu viel Spülmittel und wenig Energie gebraucht wird.
  • Falls wir ein Gerät neu anschaffen müssen, wird auf dessen Energiehaushalt geachtet.
  • Der Kochherd wurde mit einer Sicotronic-Steuerung ausgestattet, welche die Stromzufuhr für einige Hochkomponenten für einen kurzen Moment reduziert, um teure Stromspitzen zu vermeiden.
  • Unsere Techniker führen regelmässig Kontrollrundgänge durch, um zu warme Radiatoren zu vermeiden und optimale Geräteeinstellungen sicherzustellen.
  • Bei allen Wasserhähnen wurde ein Wasser-Durchlaufbegrenzer eingesetzt.
  • Wir sensibilisieren die Gäste für den schonenden Gebrauch von Handtüchern.

Haben auch Sie noch Vorschläge, wie der Energieverbrauch sinnvoll optimiert werden kann? Wir freuen uns auf Ihre Kommentare.

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Ihre Emailadresse wird nicht veröffentlicht.Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>